Warum ich mich auf mögliche Krisen vorbereite

Dieses Bild zeigt mich so, wie viele Menschen mich vielleicht nicht kennen: als jemanden, der sich mit persönlicher Krisenvorsorge und dem Thema Preppen beschäftigt. Für manche sieht es möglicherweise nach Abenteuer oder Überleben in der Wildnis aus. Für mich steckt jedoch viel mehr dahinter.

Ich bin Ehemann und Familienvater. Deshalb trage ich nicht nur Verantwortung für mich selbst, sondern auch für die Menschen, die mir am wichtigsten sind. Genau aus diesem Grund möchte ich vorbereitet sein, falls unser gewohnter Alltag plötzlich nicht mehr funktioniert.

Ein längerer Stromausfall, ein schweres Unwetter, Hochwasser, Versorgungsengpässe oder andere unerwartete Ereignisse können schneller eintreten, als wir denken. In einem solchen Moment möchte ich nicht hilflos dastehen und darauf warten müssen, dass andere unsere Probleme lösen. Ich möchte zumindest für die erste Zeit selbstständig handeln und meine Familie versorgen können.

Preppen bedeutet für mich keine Panik

Wenn das Wort „Prepper“ fällt, denken viele sofort an Bunker, Waffen oder Menschen, die auf den Weltuntergang warten. So sehe ich das nicht. Persönliches Preppen bedeutet für mich vor allem vernünftige Vorsorge.

Dazu gehören unter anderem:

  • ausreichend Trinkwasser und haltbare Lebensmittel,
  • Taschenlampen, Batterien und Powerbanks,
  • ein Radio für wichtige Informationen,
  • notwendige Medikamente und Hygieneartikel,
  • wichtige Dokumente und etwas Bargeld,
  • ein gut vorbereiteter Notfall- oder Fluchtrucksack,
  • feste Treffpunkte und Absprachen innerhalb der Familie.

Es geht mir nicht darum, große Mengen einzukaufen oder anderen Menschen etwas wegzunehmen. Ich baue unsere Vorsorge nach und nach auf – so, wie es finanziell und räumlich möglich ist. Bereits kleine Schritte können später einen großen Unterschied machen.

Ausrüstung allein reicht nicht aus

Ein gefüllter Rucksack und einige Vorräte sind wichtig, aber sie reichen nicht aus. Auch Wissen und praktische Fähigkeiten gehören zur Vorbereitung. Was mache ich bei einem Stromausfall? Wie kann ich Wasser aufbereiten? Wie leiste ich Erste Hilfe? Wo trifft sich unsere Familie, wenn Telefone und Internet nicht mehr funktionieren?

Diese Fragen sollte man nicht erst beantworten, wenn der Ernstfall bereits eingetreten ist. Deshalb beschäftige ich mich immer intensiver mit diesem Thema, informiere mich und lerne ständig etwas Neues dazu.

Natürlich bin auch ich kein Experte und habe längst noch nicht alles vorbereitet. Doch jeder fängt einmal klein an. Entscheidend ist für mich, überhaupt den ersten Schritt zu machen.

Für meine Familie vorbereitet sein

Wenn ich dieses Bild betrachte, sehe ich keinen Menschen, der sich den Weltuntergang wünscht. Ich sehe einen Familienvater, der Verantwortung übernimmt und versucht, seine Liebsten bestmöglich zu schützen.

Ich hoffe natürlich, dass wir unsere Notfallausrüstung niemals für eine echte Krise brauchen werden. Aber sollte doch einmal etwas passieren, möchte ich meiner Frau und unseren Kindern Sicherheit geben können. Ich möchte ruhig bleiben, einen Plan haben und nicht vollkommen unvorbereitet sein.

Für mich ist Preppen deshalb keine Panikmache, sondern eine Form der Fürsorge. Es bedeutet, sich Gedanken zu machen, Verantwortung zu übernehmen und möglichst handlungsfähig zu bleiben.

Lieber bereite ich mich heute ein wenig vor und brauche die Dinge später nicht, als irgendwann zurückzublicken und mir zu wünschen, früher angefangen zu haben.

Wie steht ihr zum Thema Preppen und persönliche Krisenvorsorge? Habt ihr bereits Vorräte, einen Notfallrucksack oder feste Treffpunkte für eure Familie vorbereitet? Schreibt mir eure ehrliche Meinung gerne in die Kommentare.


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