
Was machen wir, wenn plötzlich der Strom ausfällt, wir unser Zuhause kurzfristig verlassen müssen oder der Alltag einfach nicht mehr wie gewohnt funktioniert? Darüber machen wir uns als Familie aktuell Gedanken. Deshalb beschäftigen wir uns gerade mit unserer Notfallvorsorge und stellen eine Packliste zusammen.
Mit Kindern trägt man Verantwortung und möchte auch in einer schwierigen Situation für sie da sein. Ich möchte dann möglichst wenig zusammensuchen müssen und wissen, wo die wichtigsten Dinge liegen. Genau deshalb gehen wir unsere Vorbereitung jetzt Stück für Stück an.
Unsere aktuelle Packliste – das möchten wir bereitlegen:
- Trinken und Essen: Trinkwasser, haltbare Lebensmittel und kleine Snacks für die Kinder.
- Medikamente und Erste Hilfe: regelmäßig benötigte Medikamente, ein Erste-Hilfe-Set sowie persönliche Pflege- und Hilfsmittel.
- Dokumente: wichtige Unterlagen als Kopie, eine Liste mit Notfallkontakten und etwas Bargeld.
- Licht und Strom: Taschenlampen, Ersatzbatterien, geladene Powerbanks und passende Ladekabel.
- Informationen: ein batteriebetriebenes Radio, um auch ohne Internet Meldungen verfolgen zu können.
- Kleidung und Wärme: Wechselwäsche, feste Schuhe, Regenkleidung und Decken.
- Hygiene: Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Toilettenpapier und Müllbeutel.
- Für die Kinder: ein vertrautes Kuscheltier, etwas zum Beschäftigen und die Dinge, die sie im Alltag besonders brauchen.
Gerade bei den Kindern geht es für mich um mehr als Essen und Kleidung. Ein vertrauter Gegenstand kann in einer ungewohnten Situation ein kleines Stück Sicherheit geben. Auch ihre individuellen Bedürfnisse müssen auf unserer Liste ihren Platz finden.
Dabei überlegen wir genau, was zu Hause als Vorrat sinnvoll ist und was tatsächlich in einen Rucksack gehört. Schließlich müssen wir das Gepäck im Zweifel auch tragen können und gleichzeitig die Kinder im Blick behalten.
Außerdem gehört für uns dazu, als Familie Absprachen zu treffen: Wo treffen wir uns, wenn wir unterwegs getrennt werden? Wen können wir erreichen? Und wo liegen unsere Unterlagen? Ein gepackter Rucksack allein beantwortet diese Fragen noch nicht.
Unsere Vorbereitung ist noch im Aufbau. Wir prüfen, ergänzen und schauen, was für unsere Familie wirklich passt. Es muss auch nicht alles auf einmal angeschafft werden. Lieber gehen wir Schritt für Schritt vor und behalten dabei den Überblick.
Ich hoffe natürlich, dass wir diese Dinge niemals für einen Ernstfall brauchen. Trotzdem gibt es mir ein besseres Gefühl, mich damit auseinanderzusetzen und etwas für die Sicherheit meiner Familie zu tun.
Habt ihr bereits einen Notfallrucksack oder Vorräte zu Hause? Was darf auf eurer Packliste auf keinen Fall fehlen?

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